Der bekannte Klassiker
Klassische Buchstabiertafel – A wie Anton, B wie Berta
„A wie Anton, B wie Berta, C wie Cäsar“ — die klassische deutsche Buchstabiertafel kennt fast jeder. Sie wurde über Jahrzehnte am Telefon, am Schalter und im Funkverkehr verwendet und ist bis heute die bekannteste Art, auf Deutsch zu buchstabieren.
Formal wurde sie 2022 durch die neue Städtetafel der DIN 5009 abgelöst, im Alltag ist sie aber weiterhin allgegenwärtig. Wer „Anton“ und „Berta“ sagt, wird in Deutschland immer verstanden.
Die Tafel geht auf das Jahr 1905 zurück und wurde mehrfach verändert — am stärksten 1934, als jüdische Vornamen entfernt wurden. Nach 1945 wurden einige, aber nicht alle Änderungen rückgängig gemacht. Genau das war der Anlass für die Reform von 2022.
- Standard
- DIN 5009 (1996/2005)
- Ursprung
- Berliner Telefonbuch 1905
- Prinzip
- Vornamen & Begriffe
- Status
- Inoffiziell weiterhin gebräuchlich
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Häufige Fragen
▸Wird die klassische Tafel noch verstanden?
Ja, sie ist nach wie vor die bekannteste Buchstabiertafel in Deutschland. Im offiziellen Schriftverkehr und in Behörden wird inzwischen jedoch die neue Städtetafel nach DIN 5009:2022 empfohlen.
▸Was ist der Unterschied zur österreichischen Tafel?
Österreich (ÖNORM A 1081) nutzt teilweise andere Wörter: K wie Konrad statt Kaufmann, S wie Siegfried statt Samuel, X wie Xaver statt Xanthippe, Z wie Zürich statt Zacharias und Ö wie Österreich.