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Der aktuelle deutsche Standard

Deutsche Buchstabiertafel nach DIN 5009 (2022)

Seit Mai 2022 empfiehlt die DIN 5009 eine neue deutsche Buchstabiertafel auf Basis von Städtenamen: A wie Aachen, B wie Berlin, C wie Chemnitz. Sie ersetzt die alte Tafel mit Vornamen und gilt als „Deutsche Buchstabiertafel für Wirtschaft und Verwaltung“.

Der Grund für die Reform: Die alte Tafel trug noch Spuren der Änderungen aus der NS-Zeit, und Vornamen wie Anton oder Berta bildeten die Gesellschaft nur einseitig ab. Städtenamen sind neutral, bundesweit bekannt und eindeutig.

Für Umlaute gilt die einfache Regel „Umlaut + Stadt“: Ä wie „Umlaut Aachen“, Ö wie „Umlaut Offenbach“, Ü wie „Umlaut Unna“. Das ß wird als „Eszett“ angesagt.

Standard
DIN 5009:2022-06
Gültig seit
Mai 2022
Prinzip
Deutsche Städtenamen
Einsatz
Wirtschaft & Verwaltung in Deutschland

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Häufige Fragen

Warum wurde die Buchstabiertafel 2022 geändert?

Die alte Tafel enthielt noch Änderungen aus der NS-Zeit (z. B. wurde „Samuel“ 1934 durch „Siegfried“ ersetzt und erst später teilweise zurückgenommen). Die Reform von 2022 setzt auf neutrale, allgemein bekannte Städtenamen.

Ist die alte Tafel mit Anton und Berta jetzt falsch?

Nein. Die klassische Tafel ist weiterhin weit verbreitet und wird überall verstanden. Die DIN 5009 empfiehlt für den offiziellen Gebrauch jedoch die neue Städtetafel.

Wie buchstabiert man Umlaute nach der neuen DIN 5009?

Mit dem Wort „Umlaut“ plus der Stadt des Grundbuchstabens: Ä wie „Umlaut Aachen“, Ö wie „Umlaut Offenbach“, Ü wie „Umlaut Unna“.

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